Frühlings Erwachen (2000)

Die Kindertragödie von Frank Wedekind wurde von Hansjörg Schneider in Dialektfassung gebracht und mit Szenen aus «Elins Erwachen», «Lulu» und aus dem Nachlass von Frank Wedekind verwoben. Eingestimmt wurde das Publikum durch fünf Vorspiele mit Texten, Gedichten und Liedern hauptsächlich aus Wedekinds Lenzburger Zeit. Schauplatz war zuerst die Altstadt, dann das Burghaldenhaus, der Hügel um das Himmelsleiterli und schliesslich Rittersaal und Schlosshof.

Frühlings Erwachen hat das ganze Städtchen geweckt. Das Projekt hat sämtliche Erwartungen übertroffen und weckt Lust auf irgendeine Fortsetzung.
(AargauerZeitung)

Der Lenzburger Theaterfrühling im regennassen Sommer erinnerte daran, dass nicht jedes Drama ein Stück Landschaftstheater ist. Die von Louis Naef mit sicherer Hand geführten Schauspiel-Laien bewiesen aber, dass das Volkstheater mehr kann, als das Fernsehen an Samstagen versucht vorzugaukeln. Und das wissen auch Regisseure wie Christoph Marthaler oder Ruedi Häusermann.
(Theater der Zeit)